Zukunft gestalten – durch Verantwortung, Vielfalt und Beteiligung
Wir wollen in diesem Netzwerkdurchgang (Oktober 2026 – Juli 2027) einen neuen Weg gehen und Verantwortung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz und Digitalität übernehmen – für das eigene Lernen, für andere und für unsere Gemeinschaft.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir generative KI sinnvoll, kritisch und verantwortungsvoll nutzen?Schülerinnen und Schüler erkunden die Möglichkeiten und Grenzen Künstlicher Intelligenz. Sie entwickeln eigene Ideen, gestalten kreative Produkte, überprüfen KI-generierte Informationen und setzen sich mit Fragen des Datenschutzes, der Urheberschaft, der Fairness und der Täuschung auseinander. Dabei erfahren sie: KI kann das Denken unterstützen, aber sie kann es nicht ersetzen.
Die Arbeit knüpft an die Lebens- und Lernwelt unserer Schülerinnen und Schüler an. Durch die schulischen iPads stehen digitale Werkzeuge unmittelbar zur Verfügung. In offenen Projekten untersuchen die Jugendlichen, wie KI beim Lernen, Forschen, Schreiben, Gestalten und Problemlösen helfen kann. Sie entscheiden gemeinsam, welche Fragestellungen sie verfolgen, planen ihre Vorhaben eigenverantwortlich und machen ihre Ergebnisse für die Schulgemeinschaft sichtbar.
Das Projekt greift die Idee der sogenannten Pulsare auf – kleine, strahlende Lernzentren, die Wissen, Kreativität und Verantwortung in das schulische Leben tragen. Diese Energie entsteht, wenn junge Menschen neue Technologien nicht nur bedienen, sondern verstehen, kritisch hinterfragen und für sinnvolle Ziele einsetzen. So werden Schülerinnen und Schüler zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren eines reflektierten Umgangs mit KI.
Ziele und Wirkung
- Digitale Mündigkeit entwickeln:
Die Schülerinnen und Schüler lernen, Ergebnisse generativer KI kritisch zu prüfen, Quellen zu vergleichen und zwischen verlässlichen Informationen, Fehlern und erfundenen Inhalten zu unterscheiden. Sie erfahren, dass ein gutes Ergebnis immer eigenes Denken und eine sorgfältige Bewertung erfordert. - Begabungen entfalten:
Generative KI eröffnet vielfältige Zugänge zum Lernen und Gestalten. Ob Sprache, Bild, Musik, Programmierung, Organisation oder Präsentation – individuelle Stärken werden sichtbar und können in gemeinsamen Projekten weiterentwickelt werden. - Verantwortung übernehmen:
Die Jugendlichen setzen sich mit Datenschutz, Urheberrecht, Transparenz und Fairness auseinander. Sie lernen, den Einsatz von KI offenzulegen, persönliche Daten zu schützen und digitale Werkzeuge so zu nutzen, dass andere weder benachteiligt noch getäuscht werden. - Zukunftskompetenzen fördern:
Kreativität, Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Kommunikations- und Problemlösekompetenz stehen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erleben KI als Werkzeug, mit dem sie Ideen weiterentwickeln können – ohne die Verantwortung für Entscheidungen und Ergebnisse abzugeben.
Diese Form des Lernens verbindet Neugier, Verantwortung und Gestaltungskraft. Sie zeigt, dass der Umgang mit Künstlicher Intelligenz mehr bedeutet als die Nutzung eines neuen Werkzeugs: Er ist eine gemeinsame Bildungsaufgabe. So entsteht eine Schulkultur, in der technische Möglichkeiten bewusst genutzt, menschliche Fähigkeiten gestärkt und Zukunft gemeinsam gestaltet werden – ganz im Sinne unserer Windecker Sonne.
