Gesamtschule Windeck fährt Rekordergebnis ein
Beim kommunalen StadtRadeln-Wettbewerb knackt das Schulteam die 10.000-km-Marke
Bereits das dritte Jahr in Folge trat ein Team bestehend aus Schüler:innen, Eltern, Verwandten und Freunden sowie Lehrkräften und weiterem Schulpersonal der Gesamtschule Windeck beim StadtRadeln-Wettbewerb an. Nach einem beachtlichen Sieg im Vorjahr schafften es die Radler:innen auch in diesem Jahr wieder auf den ersten Platz im kommunalen Ranking. Das Erstaunliche dabei ist die Steigerung der gemeinsam zurückgelegten Kilometer: Während das Team im Vorjahr mit ca. 6.500 km schon ein vorzeigbares Ergebnis vorweisen konnte, kann es dieses Jahr nach drei Wettbewerbswochen auf stolze 10.612 mit dem Rad zurückgelegte Kilometer verweisen.
Auch die Mobilisierung weiterer Radler:innen war von Erfolg gekrönt. Hier zeigte sich eine Steigerung von 42 auf 59 aktive Fahrer:innen. Dazu trug sicherlich auch der zunehmende Konkurrenzkampf innerhalb der Gemeinde bei, der durch die Beteiligung des benachbarten Bodelschwingh-Gymnasiums (2. Platz mit 8.688 km) befeuert wurde. Im Rhein-Sieg-Kreis landete das Team der Gesamtschule Windeck auf Platz 26 von über 300 gemeldeten Teams, was ebenfalls eine beachtliche Leistung darstellt.
Wie im Vorjahr landeten auch dieses Mal der Schüler Jermaine Klage (1.616 km) und der Radsportler Luc Laeremans (1.591 km) mit großem Abstand vor den anderen Radaktiven auf den ersten beiden Plätzen des teaminternen Rankings. Herausragende Ergebnisse erzielten außerdem Ilona Heber (748 km), Jecky Stankozi (533 km) und Sascha Heber (490 km).
Teamkapitän Julian Klein zeigt sich nach dem Wettbewerb begeistert von den Leistungen des Teams:
„Was unsere Schulgemeinschaft in diesen drei Wochen auf die Beine – oder besser gesagt auf die Pedale – gestellt hat, ist einfach großartig! Jeder einzelne Kilometer zeigt, wie viel Energie und Teamgeist in unserer Schule stecken. Für das nächste Jahr wollen wir die Messlatte noch ein Stück höher legen und noch mehr Schülerinnen und Schüler motivieren, morgens das Rad zu nehmen.“
Das sei bei einer kaum vorhandenen Radinfrastruktur, vom Siegunterhaltungsweg einmal abgesehen, und häufig großen Distanzen vom Elternhaus bis zur Schule zwar eine besondere Herausforderung. Dennoch bleibe der Umstieg auf klimafreundliche Verkehrsmittel von großer Bedeutung für die Verkehrswende. Nicht zuletzt fördere das Radfahren die Gesundheit und – wie der StadtRadeln-Wettbewerb eindrucksvoll beweist – den Zusammenhalt innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft.
