Zum Engagement ermutigen

Die Oberstufe der Gesamtschule Windeck diskutiert engagiert - auch online.

„Die jungen Erwachsenen möchten sich mitteilen, Position beziehen, Kritik und Anregungen formulieren. Ich komme mit meinen Inputs kaum dazwischen“, sagt die Schulleiterin der Gesamtschule Windeck, Melanie Grabowy, begeistert.

Im Unterricht der Sozialwissenschaften (kurz: SoWi) der Oberstufe wird dies Woche für Woche unter Beweis gestellt. Der Distanzunterricht beeinträchtigt die produktive Diskussion dabei keinesfalls. ImBild 1 Gegenteil - gerade jetzt, im Online-Unterricht, scheint das Engagement zu partizipieren größer denn je. Nachdem man in der Präsenzzeit die Kommunalwahl in NRW interessiert und kritisch behandelte, geht es nun um die Theorie der Gewaltfreien Kommunikation. Hier lernen die jungen Erwachsenen, sich erfolgreicher auseinandersetzen zu können.

„Zu sprechen und zu diskutieren sind grundlegende Elemente gelebter Demokratie. Wenn unsere Schüler*innen unsere Schule mit dem Abitur verlassen, sollen sie ihre Ideen und Impulse engagiert und überzeugend in die Welt tragen können.“, führt die Schulleiterin weiter aus. In Kürze wird sich der SoWi-Kurs von Melanie Grabowy mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auseinandersetzen. Denn das Motivierende am Unterricht der Sozialwissenschaften ist die Möglichkeit, aktuell am Puls der Zeit zu unterrichten. Weil sich das Fach so großer Beliebtheit erfreut, soll es auch in der neuen 11. Klasse als gesellschaftswissenschaftlicher Kurs angeboten werden.

Das Engagement der Oberstufenschüler*Innen erlebt auch Oberstufenleiterin Nicole Nießen. Erst kürzlich zahlte sich die hohe Bereitschaft der Teilhabe der jungen Erwachsenen einmal mehr aus. Die Schüler*Innen des Biologie-Leistungskurses von Frau Nießen erarbeiteten sich den Anerkennungspreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beim Bundes-Umwelt-Wettbewerb. Hierzu wurde eigenständig ein tolles Konzept zur Ökologischen Nachhaltigkeit erarbeitet. Das Engagement wurde prompt belohnt. Eine Auszeichnung oberster Instanz für die Arbeit der Oberstufenschüler*innen der Gesamtschule Windeck war die Folge. Eine Auszeichnung, die das Leitbild der Gesamtschule Windeck untermauert. Schüler*Innen den Horizont zu erweitern, sie empfänglicher für gesamtgesellschaftliche Themen zu machen und letztlich zum Engagement zu ermutigen!

Du möchtest auch ein Teil unserer Oberstufe sein? Wir freuen uns über jede/n Schüler*Innen, die/der ein wichtiger Teil unserer Oberstufe werden möchte. Anmeldungen für die Oberstufe der Gesamtschule Windeck nehmen wir ab sofort entgegen.

Persönliche Gesprächstermine sind nach telefonischer Absprache jederzeit möglich: 02243 9236194.

Wir freuen uns auf Dich!

 

Änderung des Anmeldeverfahrens

Willkommen an der Gesamtschule Windeck 2.0

Sie möchten Ihr Kind auch bei uns anmelden? Darüber würden wir uns sehr freuen. Beachten Sie aber bitte unbedingt unsere veränderten Anmeldemodalitäten. Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns sind wir zu einer Änderung unseres Anmeldeverfahrens gezwungen. Leider muss das persönliche Anmeldegespräch in diesem Jahr ausfallen. Dennoch ist es uns ein Anliegen, Sie und Ihr Kind bei der Anmeldung bestmöglich zu begleiten.

Bereits für Aufnahmegespräche angemeldete Erziehungsberechtigte werden schriftlich informiert und erhalten zudem den Aufnahmeantrag. 

Sie finden aber auch alle Formalitäten zum Ausdruck auf unserer Internetseite. Klicken Sie dazu hier

Die Abgabe des Aufnahmeantrags können Sie postalisch oder auf persönlichem Wege erledigen.  Unser Sekretariat am Standort Rosbach ist für dieses Anliegen von 07:15 Uhr bis 12:30 Uhr geöffnet.

Die Vergabe der Schulplätze erfolgt bis zum 12. März 2021. Danach erhalten Sie gegebenenfalls eine Aufnahmebestätigung. Für weitere Fragen oder ein persönliches Gespräch erreichen Sie uns telefonisch unter: 02292/ 5162.

Wir freuen uns, Sie und Ihr Kind bald bei uns begrüßen zu dürfen.

 

Schüler-iPads für den Fortschritt/ Änderung des Anmeldeverfahrens

 

Die Gesamtschule Windeck ermöglicht ab sofort allen Schüler*innen die Teilnahme am Distanzunterricht. 

 

Plopp. Sachte gleitet der weiße, schlicht designte Karton auseinander. Darin: Eines der brandneuen, langersehnten Schüler-iPads der 8. Generation. 

Lorean ist einer der Ersten von über 120 Schüler*Innen der Gesamtschule Windeck, die von der digitalen Ausstattungsoffensive des Landes NRW profitieren. Mit ein paar wenigen Handgriffen umschließt das iPad eine schützende Hülle. Die kabellose Tastatur ist im Nu per Bluetooth verbunden. Perfekt! Fertig ist das iPad. Freudestrahlend nimmt Lorean sein neues Arbeitsgerät entgegen. „Und jetzt?“, fragt Lorean…

Pünktlich zum zweiten Lockdown konnten die neuen Schüler-iPads zielgerichtet verteilt werden. Dafür verabschiedete das Land Nordrhein-Westfalen eine digitale Ausstattungsoffensive für Schüler*innen und ihre Lehrer*innen.

Die Gesamtschule Windeck erarbeitete bereits während des ersten Lockdowns eine einheitliche digitale Lösung zur Umsetzung des Online-Unterrichts. Nach der erneuten Schulöffnung ging die Gesamtschule erst mit ihrem Personal und anschließend mit den Schüler*innen in Fortbildung für das neue System. Ein abschließender Fortbildungstag zum Einüben des Distanzlernens sollte nun blinde Flecken aufzeigen und fehlende Zugangsvoraussetzungen transparent machen. Der Plan ging auf.

Nun greift an den Stellen der fehlenden Zugangsvoraussetzungen der digitale Versorgungspakt. Lücken schließen. Anschluss ermöglicht.

Die iPads der 8. Generation, ausgestattet mit Schutzhülle und Wireless-Tastatur, wurden vorab durch den Schulträger , Gemeinde Windeck, eingerichtet.

Die iPads enthalten alle wichtigen Lern-Tools und ermöglichen einen unkomplizierten Einstieg in den Distanzunterricht. 

Auch Matilda, Schülerin des 6. Jahrgangs der Gesamtschule Windeck, nimmt ihr neues iPad entgegen. Wie ihr Mitschüler Lorean will auch sie wissen, wie es nun weitergeht. Mit nur einem Klick auf das Kamera-Symbol der Classroom-App ist sie Teil ihrer Klasse. Im GL-Unterricht gibt es einen Lehrfilm zu schauen. Ihre Lehrerin, Frau Gaisbauer, stellt nach einer Einführung ein Video zur Verfügung. Nur ein weiterer Klick, schon kann Matilda den Film zum Geschichtsunterricht anschauen. Die zu bearbeitenden Aufgaben stehen ebenfalls in ihrem Kurs online zur Verfügung. Mit dem iPad kann sie das Arbeitsblatt ausfüllen. Mit nur einem weiteren Klick wird es an ihre Lehrerin zurückgesendet. „Oh, das ist aber einfach.“, freut sich Matilda. Lorean nickt fachmännisch. Nach nur einem Tag kennt er sich bereits bestens im Umgang des neuen Arbeitsgeräts aus. 

 

Willkommen an der Gesamtschule Windeck 2.0

Sie möchten Ihr Kind auch bei uns anmelden? Darüber würden wir uns sehr freuen. Beachten Sie aber bitte unbedingt unsere veränderten Anmeldemodalitäten. Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns sind wir zu einer Änderung unseres Anmeldeverfahrens gezwungen. Leider muss das persönliche Anmeldegespräch in diesem Jahr ausfallen. Dennoch ist es uns ein Anliegen, Sie und Ihr Kind bei der Anmeldung bestmöglich zu begleiten.

Bereits für Aufnahmegespräche angemeldete Erziehungsberechtigte werden schriftlich informiert und erhalten zudem den Aufnahmeantrag. 

Sie finden aber auch alle Formalitäten zum Ausdruck auf unserer Internetseite. Klicken Sie dazu hier

Die Abgabe des Aufnahmeantrags können Sie postalisch oder auf persönlichem Wege erledigen.  Unser Sekretariat am Standort Rosbach ist für dieses Anliegen von 07:15 Uhr bis 12:30 Uhr geöffnet.

Die Vergabe der Schulplätze erfolgt bis zum 12. März 2021. Danach erhalten Sie gegebenenfalls eine Aufnahmebestätigung. Für weitere Fragen oder ein persönliches Gespräch erreichen Sie uns telefonisch unter: 02292/ 5162.

Wir freuen uns, Sie und Ihr Kind bald bei uns begrüßen zu dürfen.

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Bild 1: Lernen in der Notbetreuung. Schulsozialarbeiterin, Maria Bönisch, unterstützt Lorean und Matilda mit Rat und Tat.

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Bild 2: Die neuen iPads sind da. Die Gesamtschule Windeck startet mit Unterstützung des Schulträgers digital durch. Dem Bildungspakt sei Dank.

Der Austausch mit Expert*innen war noch nie so einfach!

Schüler*innen der Jahrgänge 5 und 6 interviewen eine Psychologin und einen Landwirt.

Dass die voranschreitende Digitalisierung neue unterrichtliche Perspektiven eröffnet, erleben die Schüler*innen der Gesamtschule Windeck derzeit in den täglich stattfindenden Videokonferenzen. Hier erfahren sie, wie es ist, wenn multimediale Inhalte in den Unterricht eingebunden werden und sie über Apps wie Jamboard oder Google Docs Ergebnisse präsentieren können. In digitalen Gruppenarbeitsräumen tauschen sie sich darüber hinaus über ihre aktuellen Unterrichtsinhalte aus und unterstützen sich gegenseitig bei der Lösung von Aufgaben.Expertin

Einen weiteren Vorteil, den die Arbeit mit digitalen Medien mit sich bringt, ist die Nähe zu Expert*innen. Wo es früher noch nötig war, eine ganztägige Exkursion anzumelden, um einen Vortrag von einer Museumspädagogin oder einem Förster am außerschulischen Lernort zu hören, können diese Fachleute nun ganz einfach im laufenden Unterrichtsbetrieb per Videoübertragung zugeschaltet werden. Diese Erfahrung durften kürzlich drei Klassen der Jahrgänge 5 und 6 machen.

Im naturwissenschaftlichen Unterricht tauschten sich Schüler*innen der 6b zunächst mehrere Stunden über psychologische Themen wie positive Emotionen und Beziehungen aus. Dabei ging es vor allem darum, menschliche Verhaltensweisen zu identifizieren und zu kultivieren, die einen Beitrag zur Gesunderhaltung von Menschen leisten. Anschließend sensibilisierte ein Blick in die Arbeitsweisen der klinischen Psychologie die Schüler*innen für das Vorkommen von psychischen Erkrankungen und mögliche Umgangsformen damit. Als Expertin konnten die Schüler*innen zu diesem Thema die Psychologische Psychotherapeutin Kerstin Engrich-Klein interviewen, die in Düsseldorf in einer eigenen Praxis arbeitet. Über Google Meet in den Klasseraum zugeschaltet erzählte sie den Schüler*innen von ihrer lernintensiven achtjährigen Ausbildung, gab einen Einblick in ihre Arbeitsweise, die das Aufbauen einer vertrauensvollen Gesprächsatmosphäre zum Ausgangspunkt hat, und berichtete von verschiedenen Krankheitsbildern, die sie bei ihren Patienten diagnostizieren und behandeln kann. Die Schüler*innen der 6b löcherten die Expertin im Laufe der gemeinsamen Unterrichtsstunde mit Fragen und gaben sich am Ende sehr zufrieden mit den erhaltenen Antworten. Ein sicherlich großer Erfolg dieser Stunde war es, über in der Gesellschaft oftmals tabuisierte Krankheiten wie Depressionen oder Angsterkrankungen frei sprechen zu können.

Auch die Klassen 5b und 5c konnten im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts zum Thema Nutztiere mit einem Fachmann in Kontakt treten, um sich von diesem alle sie interessierenden Fragen beantworten zu lassen. Mit Landwirt Lukas Tölkes hatten sie für dieses Vorhaben genau den richtigen Ansprechpartner. In einer Videokonferenz mit über vierzig Schüler*innen erklärte er, warum er seinen Bio-Betrieb auf regenerative Landwirtschaft umstellt, dass er seinen Hühnerstall mit über zweitausend Legehennen vom Tablet aus steuert und wieso er über eine Anschaffung von Zweitnutzungshühnern der Rassen „Coffee“ und „Cream“ nachdenkt. Für die Schüler*innen war es höchst interessant, zu erfahren, dass Pestizide in der konventionellen Landwirtschaft die in den Böden lebenden wertvollen Mikroorganismen zerstören und dass Landwirte wie Herr Tölkes mit ihren schonenden Arbeitsweisen einen wertvollen Beitrag dazu leisten, eine intakte Umwelt zu erhalten. An seinem Beispiel lässt sich sehen, dass sich Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Landwirtschaft zusammendenken lassen. Zuletzt lud der Experte die interessierten Schüler*innen dazu ein, ihn auf seinem Hof in Ruppichteroth besuchen zu kommen.

Die Schüler*innen, die an den Expert*inneninterviews teilgenommen haben, haben zwei Unterrichtsstunden erlebt, die sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden. Letztlich leisten derartige Zusammentreffen auch einen Beitrag zur Berufsorientierung der Kinder und Jugendlichen. Nicht oft haben sie außerhalb des Unterrichts die Gelegenheit, in einen derart intensiven Kontakt mit Fachleuten zu kommen und sich dabei selbst zu fragen, ob sie sich vorstellen können, eines Tages dieser Tätigkeit nachzugehen. Ein Grund mehr, diese neue Chance zu nutzen, die uns die Digitalisierung bietet.