Die Idee hinter der I Pad-Klasse

 Mit der Einbindung von Tablets in unseren Schulalltag wollen wir eine mediale Öffnung des Unterrichts erreichen und diese regelmäßig im Schulalltag nutzen. Dabei verstehen wir die Tablets als Ergänzung des ohnehin schon vorhandenen Arbeitsmaterials, sie sollen Schulbücher, Hefte etc. nicht ersetzen. Wir gehen davon aus, dass durch multimediales Material ein höherer Grad an Motivation und Volition bei den Schülern erreicht wird, sich mit den Unterrichtszielen auseinanderzusetzen und wir eine noch größere Passung in der Auseinandersetzung mit Lerngegenständen schaffen. Als Beispiel kann der Einsatz eines Unterrichtsvideos im Fach Mathematik dienen:

Wenn mittels Videosequenz eine Mathematikformel erklärt wird, kann die Lehrkraft das Video in einem Klassenraum mit interaktivem Whiteboard zwei oder drei Mal abspielen, bis alle Schüler den Inhalt verstanden haben. Die Folge wäre, dass sich einige langweilen und dazu neigen den Unterricht mangels sinnvoller Beschäftigung stören. Anders verliefe dies im Tablet gesteuerten Unterricht, in dem jeder Schüler sich das Video mit Kopfhörer so lange ansehen kann, bis er die Formel verstanden hat, während schnellere Schüler bereits die ersten Aufgaben lösen.

Es können in einer Unterrichtssequenz mehrere Lernkanäle bedient werden, indem für Rhythmusbeispiele im Deutsch- oder Musikunterricht neben dem Erklärtext auch audiovisuelle Dateien mehrfach aufgerufen werden können.

In der Begabtenförderung oder dem Regelunterricht können ohne lange Vorbereitung Video- oder Bildabfolgen genutzt werden, um ein Referat oder eine Facharbeit zu unterstützen.

 

Neben dem reinen Lernwissen, das die Schüler erlangen, wird ein kritischer Umgang mit dem Medium erfahren, was auch im privaten Bereich hilft. Datensicherheit, der Umgang mit den eigenen Daten, urheberrechtliche Fragen bei der Verwendung von fremdem Material sind nur einige Beispiele, die unsere Schüler über den Unterricht mit den Tablets nicht nur theoretisch, sondern auch anhand von Anwendung erfahren und begreifen sollen.

 

(Näheres erfahren Sie in unseren Konzeptüberlegungen (PDF) 

Hinweis:
Die Formulare sind im PDF-Format (.pdf) erstellt worden und können mit dem Acrobat Reader DC gelesen werden.

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