Kurzkonzept zu den Projekttagen Team-/Sozialkompetenz

 

Das Konzept ist so angelegt, dass jährlich der Dienstag bis Donnerstag vor den Halbjahreszeugnissen als Projekttage im Schulkalender eingeplant sind. In diesem Zeitraum setzen sich die Stufen gemeinsam mit externen Spezialisten mit festgelegten Themen auseinander. So ist sichergestellt, dass ein Schüler, der unsere Schule von Klasse fünf bis Klasse zehn besucht, vielfältige Impulse für die Entwicklung einer guten Team- und Sozialkompetenz erhalten hat.


Die festgelegten Themen sind grobe Überschriften, die bewusst Raum geben, um sie inhaltlich auf den Entwicklungsstand und den Bedarf der jeweiligen Stufe und Klasse anzupassen. Hierbei können Angebote externer professioneller Anbieter sowohl einheitlich für die gesamte Stufe als auch, bei differierender Schwerpunktsetzung, unterschiedliche Angebote für die jeweilige Klasse gewählt werden. Die Vor- und Nachbereitung erfolgt innerhalb der Projekttage durch die LehrerInnen, gegebenenfalls anhand von Materialien der externen Anbieter oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Ausbildung (BZgA).
Die Themen sind wie folgt aufgeteilt:

 

 

·         Stufe 5: Medienkompetenz – Sensibler Umgang mit Medien

Hier geht es um Information und Aufklärung zum Thema Medien mit dem Schwerpunkt „Smartphone“, den bewussten Umgang mit den sich bietenden Möglichkeiten und das Aufzeigen sinnvoller Nutzung (z.B. Kalenderfunktion, sinnvolle Apps). Rechtliche Hintergründe werden altersgemäß vermittelt. Überprüfung, Sensibilisierung und kritisches Hinterfragen bezüglich der individuellen Art und des jeweiligen Umfangs der Handynutzung bilden weitere Themenschwerpunkte. 
Ein weiterer möglicher Fokus könnte hier Spielsucht sein, je nach Bedarf in der Stufe/Klasse.

 

·         Stufe 6: Mobbing/Cybermobbing

Das Jahrgangsthema „Mobbing / Cybermobbing“ setzt auf Sensibilisierung und Aufklärung.  Es soll somit frühzeitig einem negativen Klassenklima entgegenwirken. Das Projekt versteht sich als eine präventive Maßnahme gegen Mobbing. Es soll eine Offenheit für das Thema schaffen und vor allem den Dialog aller Beteiligten ermöglichen. Das Reden über Mobbing darf kein Tabuthema an unserer Schule sein.

 

·         Stufe 7: Verhütung/Babyphantasien/HIV

Je nach Wunsch der Zielgruppe können Schwerpunkte auf Themen wie z.B. die Körper- und Sexualaufklärung, Beziehungsfragen oder auch auf Frauen- und Männerrollen im Sinne einer geschlechtsbewussten Pädagogik gelegt werden. Insgesamt handelt es sich um ein Präventionsprojekt, welches Jugendliche unter anderem über HIV-Infektionswege informieren und dadurch einen hinreichenden Selbstschutz ermöglichen soll. Auch das eigene Körpergefühl und der Umgang mit Verhütungsmitteln können ein Thema sein.

 

·         Stufe 8: Drogen- und Gewaltprävention

In der schulischen Sucht- und Gewaltprävention geht es sowohl um Information sowie Beweggründe für Drogen und Suchtverhalten als auch um Motive von Gewalt. Ziel ist es die SchülerInnen zu stärken „Nein“ sagen zu können und Alternativen im Umgang mit Alltagsproblemen aufzuzeigen und einzuüben.

 

·         Stufe 9: Flucht und Vertreibung

Im Rahmen dieses Projektes soll das Thema Flucht und Vertreibung aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden, so dass die Integration geflüchteter Menschen auch im Schulalltag und in der Gesellschaft besser gelingen kann. Zum einen sollen persönliche Erfahrungen bzw. Gründe für Flucht und Vertreibung betroffener Menschen im Mittelpunkt stehen. Zum anderen soll auch der Umgang mit geflüchteten Menschen im Alltag Thema sein, um potenziellen Vorurteilen vorzubeugen bzw. bestehende Vorurteile abzubauen.

 

·         Stufe 10: Gefahrenprävention

Dieses Projekt  fokussiert die Sensibilisierung im Verhalten unerfahrener, zukünftiger Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr. Schülerinnen und Schüler erfahren hier mehr über Ursachen und Konsequenzen schwerer Verkehrsunfälle und lernen, welche emotionalen und rechtlichen Folgen Regelverstöße nach sich ziehen können. Das Projekt schärft damit das Verantwortungsbewusstsein hinsichtlich ihres Verhaltens: Einhalten der (lebens-) wichtigen Verkehrsregeln ist geboten, Umweltbelastungen können durch ihr individuelles, entsprechendes Handeln sinken oder steigen, Vertragsabschlüsse rund um den Übergang in die Selbstständigkeit haben Konsequenzen.

Voraussichtliche Kooperationspartner werden die Polizei NRW, Rhein-Sieg-Kreis und der ADAC sein.