Judo AG

Judo:      Gesamtschule Windeck

JudostickerWas ist Judo?

Judo ist eine Kampfsportart mit dem Ziel, einen

höchstwirksamen Gebrauch von Körper und Geist zu erreichen.

Dabei ist das Wohlergehen des Partners oberstes Gebot.

Es gibt Fall-, Wurf-, Halte-, Hebel- und Würgetechniken

Was bedeutet “Judo´´?

“Ju´´ ist das japanische Wort für “sanft´´ und “Do´´ heißt soviel wie           “Weg´´.     Judo ist also ein “Sanfter Weg´´.

 

Wie entstand Judo?

Aus der Selbstverteidigung Jui Jitsi (Kunst des Nachgebens) entwickelte      Jigoro Kano 1882 eine Sportart, in der gesundheitsschädliche Elemente      ausgeklammert waren.

Die damals in Tokio (Japan) gegründete Schule hieß Kodokan.

 

Wie sieht ein Judo-Training aus?

Angrüßen, Aufwärmen, Fallübungen, Wurftechniken, Bodentechniken,      Randori (spielerisches Kämpfen) und Wettkämpfe.

 

Warum tut Judo nicht weh?

Durch die Fallübungen lernt man so zu landen, dass Arme, Rumpf und      Beine zusammen den Fall schmerzfrei abbremsen.

Treten, Schlagen, Kratzen, Beissen und Verdrehen der Gelenke (außer      Ellbogen) ist verboten!

 

Wie gewinnt man einem Judokampf?

Durch einen gut gelungenen Wurf, einen Haltegriff (25 Sek.) oder durch      Aufgabe / Kampfrichterentscheidung nach einem Hebel oder Würgegriff.

 

Wird man durch Judo unbesiegbar?

Judo kräftigt, macht selbstsicher und zeigt viele gute Kampftechniken.      Eine Garantie alle Kämpfe zu gewinnen ist es jedoch nicht.

Angeber bleiben eigentlich nie lange bei Judo: entweder träumen sie lieber      von Kinokämpfen oder …… sie werden bescheidener:

 

Wann bin ich berechtigt einen (neuen) Gürtel zu tragen?

Zu jedem Gürtel muss eine Prüfung abgelegt werden. In jeder Gürtelstufe      gibt es neue Würfe, Haltegriffe, Fallübungen, Hebel und Würger. Dazu      kommen Bewegungsrichtungen, Kombinationen, Konter und Beidseitigkeit.

 

Wissenswertes zu Judo!

- Judo ist eine Schulsportart, Lehrziele sind verantwortungsbewusstes        Handeln und vielseitige Körperbildung als verinnerlichte Kompetenzen.

- Judo ist eine Life-time Sportart (also für das ganze Leben).

- Jungen und Mädchen können auch zusammen üben. (Koedukation)

- Achtung und Dank an die Trainingspartner werden durch Begrüßen und       Verbeugen gezeigt. (Etikette)

- Entstanden ist dies ist aus dem Zen-Buddhismus, einer alten                       japanischen Religion, die das “Nichts´´ zum Ziel hatte.

(Trainieren um sich zu verbessern, nicht nur um zu siegen.)

 

- Schüler und Lehrer sind durch Gürtelfarben zu unterscheiden:

Schüler: weiß, weiß-gelb, gelb, gelb-orange, orange, orange-grün,           grün,      blau, braun,

Lehrer (Meister): schwarz (1. – 5. Dan), rot-weiß (ab 6. Dan), weiß!

 

- Judo ist durch seine Regeln, die verletzungsanfällige Handlungen                     verbieten, eine recht ungefährliche Sportart.

 

Volker Lau, 2. Dan Judo