Unser Fortbildungstag vom 10. Januar 2019

Thematisch verlief der Fortbildungstag zum Thema: „Sprachsensibilität, Sprachentwicklung, Lernen einer Bildungssprache“.

Im Vorfeld zum Vortrag von Herrn Prof. Josef Leisen, der aus Koblenz angereist war, erläuterte Herr Schulz (Didaktischer Leiter) dem Kollegium den evaluierten Sprachstand der 9-11er Schüler der Gesamtschule Windeck. Das heißt, wir besprachen die derzeitigen sprachlichen Fähigkeiten aller Schüler.

Dass Sprache ein Kerngebiet aller Fächer ist und dass alle Fächer sich um eine angemessene Bildungssprache in Schriftlichkeit und Mündlichkeit bemühen müssen, wurde im Verlauf in den Fokus gerückt. Ohne eine angemessene Sprache und ein Sprachverständnis, können weder im Fach Deutsch, noch im Fach Biologie Texte verstanden werden. Dies hat ebenfalls Auswirkungen auf die eigene sprachliche Ausdrucksfähigkeit, die ein wichtiger Bestandteil aller Fächer ist – sich präzise und der Situation angemessen ausdrücken zu können ist für den beruflichen Erfolg sowie den alltäglichen respektvollen Umgang unabdingbar.

Anhand von Beispielen aus der Praxis konnten die KollegInnen im Rahmen der Fortbildung ihr bisher erlangtes Wissen mit neuen Erkenntnissen verknüpfen und ihre eigene Unterrichtspraxis reflektieren.Dabei wurde auch der eigene sensible Umgang mit Sprache innerhalb des Unterrichts diskutiert.

Nach der Vormittagseinheit mit Herrn Prof. Josef Leisen konnten die Lehrer im Nachmittagsbereich ihre Erkenntnisse vertiefen und gemeinsam in Workshops Überlegungen zum praktischen Umgang mit Sprachsensibilität angehen. Die Workshops unterteilten sich in die Themen:

  1. Chunks - Wortketten für einen sicheren Sprachstil.
  2. Sprachbarrieren abbauen, Grundsteine für Bildungssprache legen.
  3. Operatorenbasiertes Arbeiten in der Sek I - Die Oberstufe im Blick haben. (Geisteswissenschaften)
  4. Operatorenbasiertes Arbeiten in der Sek I - Die Oberstufe im Blick haben. (MINT-Fächer)

Gemeinsam freuen wir uns darauf im zweiten Halbjahr unser neues Wissen in die Praxis umzusetzen und diese gemeinsam zu reflektieren. Im Ringen um die bestmögliche Schulbildung für jedes einzelne Ihrer Kinder – für euch liebe Schülerinnen und Schüler.